Februar 2009

Unser Werk in Sontra auf dem neuesten Stand

Die Bundesautobahn BAB 44 verläuft nach ihrer Fertigstellung von der belgischen Grenze bei Aachen bis zum thüringischen Eisenach. Bis zur deutschen Wiedervereinigung hatte die A 44 keine überregionale Bedeutung. Nach der Grenzöffnung 1989/1990 stieg das Verkehrsaufkommen der östlichen A 44 rapide an, da diese Autobahn die schnellste Verkehrsverbindung zwischen dem Ruhrgebiet und dem südostdeutschen Wirtschaftsraum ist. Derzeit wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die noch fehlenden Teilstücke zwischen Kassel und Eisenach zu schließen. Ein Projekt, von dem auch die sibobeton Sontra profitieren möchte. Und dazu wurde in den Standort kräftig investiert.

Theo Niemyt, Geschäftsführer sibobeton Kurhessen/Leinetal und sibobeton Thüringen: "Der Ausbau der A 44 wird dem Wirtschaftsstandort Nordhessen mit Sicherheit neue Impulse geben. Die Standortattraktivität bekommt durch die Verkehrsanbindung eine ganz neue Qualität. Hier werden sich Gewerbebetriebe ansiedeln und es werden neue Arbeitsplätze geschaffen, wodurch der recht hohen Arbeitslosigkeit der Region entgegengewirkt wird. Für sibobeton Sontra - direkt an der Kreuzung der A 44 und der Bundesstraße B 27 gelegen - ist der Autobahnausbau in zweifacher Hinsicht interssant. Zum einen liefern wir bereits jetzt Beton für die Baumaßnahme. Konkret gesagt, für die Errichtung der zahlreichen Autobahnbrücken und Tunnel. Zum anderen möchten wir natürlich auch dabei sein, wenn sich das Gewerbe ansiedelt und seine Betriebsgebäude errichtet."

Vor diesem Hintergrund wurde der Standort Sontra, der acht Jahre nicht in Betrieb war, zwischen Oktober 2008 und April 2009 auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Eingebaut wurde eine nagelneue Anlage der Firma TEKA Maschinenbau. Die Eckdaten: vier Zementsilos mit einer Kapazität bis zu 100 Tonnen, ein 1,3-cbm-Tellermischer und eine Stundenleistung der Anlage von 55 cbm.

Großer Wert wurde auch auf die Beachtung der Umweltfaktoren gelegt. So erhielt jeder Turm ein pneumatisch gesteuertes Entstaubungsfiltergerät. Damit wird die Abgabe von Zementstaub an die Umwelt verhindert. Zur Ausrüstung gehören zum Beispiel auch Sicherheitsquetschventile mit Füllstandsanzeige für ein risikofreies Anliefern von Zement.

Ihre Feuertaufe hatte die Anlage, als es darum ging, Beton für eine Brücke der A 44 zu liefern, die bei Eschwege über die Bundesstraße 27 führt. Diesen Test hat das neu erstrahlte sibo-Werk mit Bravour bestanden. So kann's weitergehen am Röstweg 80 in Sontra.

Artikel "dialog" Ausgabe 2/2009

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